Konzept
Concept


Wir sind für grün.

We support the environment.

Wir sind für Austausch.

We support cross-cultural exchange.

Wir sind für Nachbarschaft.

We support the neighbourhood.

Der IkuGa

Der Interkulturelle Garten Magdeburg (IkuGa) gründete sich 2011 aus einer freien Initiative verschiedener Akteure aus dem Stadtteil Neue Neustadt. Unterstützt wurden diese vom Kulturverein KanTe e.V., dem Internationalen Bund, dem Stadtplanungsamt Magdeburg, der WOBAU und dem Land Sachsen Anhalt. Er befindet sich auf einer ehemaligen Brachfläche in der Neuen Neustadt am Kuckhoffplatz 8. Auf 2600 m2  bewirtschaften ca. 30 GärtnerInnen im Alter von 11 bis 70 Jahre den Garten in vielfältiger Art und Weise.

Das Konzept des Gartens ist einfach: Allen voran ist der Garten ein Gemeinschaftsgarten: Die bereitgestellten Gartengeräte und das Häuschen werden zusammen genutzt, so dass neben der eigentlichen Tätigkeit des Gärtners ein reger Austausch zwischen den Mitgliedern stattfinden kann. Die Entscheidungen bezüglich des Gartens werden in der Gruppe besprochen und getroffen. Ziel des Gartens ist es, eine Plattform zu schaffen, auf der verschiedene Kulturen aber auch Generationen in den Dialog treten können. Dadurch soll sowohl ein Verständnis füreinander als auch eine gegenseitige Wertschätzung entstehen.

Idee & Ziele der Interkulturellen Gärten

Seit bereits zehn Jahren bereichern Interkulturelle Gärten einige Städte Deutschlands. Sie dienen als Plattform für Kommunikation, Begegnung und zum Zusammenleben zwischen Migranten und Deutschen. In den Gärten treffen viele verschiedene Milieus, Generationen und Lebensformen aufeinander. Das Konzept des gemeinsame Gärtnern lässt gleiche Interessen auftauchen, die neue Verbindungen und Zugehörigkeiten entstehen lassen.

Zusätzlich zu der Integration von Migranten, spielt Stadtökologie eine weitere wichtige Rolle. Interkulturelle Gärten nutzen städtische Freiräume und erzeugen damit eine stärkere Sensibilität für die Umwelt. Es können neue Methoden erprobt werden, die Impulse für transkulturelle Formen der Umweltbildung setzen.

Der Austausch zwischen Menschen wird durch das Gärtnern gefördert. Zum einen im Bezug auf das individuelle Wissen und die Fertigkeiten, als auch im Bezug auf die angebauten Lebensmittel. Dadurch kann Mangel ausgeglichen werden und Vielfalt in das Leben der Gärtner eintreten. Durch diesen Aspekt bekommen Einwanderer ein neues Selbstbewusstsein, da ihr Wissen wertgeschätzt wird und sie, durch das gemeinsame Hobby, in die Gemeinschaft aufgenommen werden können. Durch diese positiven und produktiven gemeinsamen Erlebnisse kann das teilweise vermisste bürgerschaftliche Engagement aktiviert werden.

Der Interkulturelle Garten bildet einen Schnittpunkt zwischen Sozialem, Natur und Kultur an dem die lokale Migrationsgesellschaft immer wieder neu erfunden wird. Es gilt beim Gärtnern, gemeinsamen Picknicks und Festen Gemeinsamkeiten als auch Differenzen herauszufinden und mit ihnen umzugehen.

The cross-cultural garden of Magdeburg

The cross-cultural garden of Magdeburg (IkuGa) was founded in 2011 by a free initiative from different parties of the part of the city “Neue Neustadt”. The foundation was supported by the cultural association KanTe e.V., the International Bund, the Stadtplanungsamt Magdeburg, the WOBAU and the federal state Saxony-Anhalt. The garden can be found on a former fallow land in the Neue Neustadt at the Kuckhoffsplatz 8. 30 gardeners from the age of 11 to 70 exploit the garden on 2600m2 in various manners.

First of all the garden is a community project. The offered gardening tools as well as the shed and the community space are used together. As a consequence a lively exchange between the people can take place apart from the main activity gardening. All of the decisions concerning the garden are made together. It is the goal of the garden to create a platform on which different cultures but also generations can meet. As a result a mutual comprehension as well as a appreciation for each other can be built.

Ideas and objectifs of cross-cultural gardens

For more than 10 years now cross-cultural gardens enrich German cities. They are a platform for communication, encounter and living together between Germans and migrants. The gardens are a melting pot for different milieus, generations and forms of living. The common activity helps to find the same interest, which creates new connections and belongings.

In addition to the integration of migrants, another main emphasis is the ecology of the city. Cross-cultural gardens use the free space of cities and create in this way a stronger sensibility for the environment. Thus, new methods which give impulses for cross-cultural forms of environmental education can be tested.

The exchange between the people is supported through the gardening. On one hand concerning the individual knowledge and skills, on the other trough the planted foods. Subsequently deficiency can be eliminated and diversity can be in the life of the gardeners. Because of this aspect the migrants can gain new confidence since their knowledge is appreciated by the society. As a consequence of this positive and productive experience the partly missing social engagement can be activated.

The cross-cultural garden is a cross-over between society, nature and culture where the local migration society can be reinvented. In gardening together, barbecues and fests, differences and similarities can be found and learned to work with.